Satzung des ASV Seeburger See Bernshausen e.V.

§1 Name, Sitz und Zweck

Der Angelsportverein Seeburger See/ Bernshausen e.V., Körperschaft mit Sitz in Bernshausen, Paul-

Buerschaper-Straße 14, verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des

Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung von

Naturschutz- und Landschaftspflege.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch den Zusammenschluss aller Sportfischer am

Sitz des Vereins und der näheren Umgebung, Verbreitung und Vertiefung des waidgerechten Angelns,

Hege und Pflege des Fischbestandes in den heimatlichen Gewässern, Maßnahmen zum Schutz der

deutschen Gewässer gegen Schädigung und Vernichtung der Lebensbedingungen der Fische durch

Wasserbauten, Wasserverschmutzung oder -vergiftung, Pachtung und Kauf von Gewässern zur

Ausübung des Angelsports, Beschaffung geeigneten Fischbesatzes, Beratung der Mitglieder in

fischereiwirtschaftlichen Rechts- und Versicherungsfragen,

soweit diese mit dem Angelsport zusammenhängen.

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.


§2 Gemeinnützigkeit

Die Körperschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.


§3 Mittelverwendung

Mittel der Körperschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder

erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.


§4 Vergütung

Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch

unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.


§ 5 Rechtsgrundlage

Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie aller Organe des Vereins werden durch die vorliegende

Satzung sowie die Satzungen der in § 1 Absatz 2 genannten Organisationen ausschließlich geregelt.

Für Streitigkeiten, die aus der Mitgliedschaft zum Verein und aller damit im Zusammenhang stehenden

Fragen entstehen, ist der ordentliche Rechtsweg ausgeschlossen, soweit nicht von den

satzungsgemäß

hierfür zuständigen Stellen eine Sondergenehmigung hierfür erteilt wird.


§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft zum Verein kann jede natürliche Person beiderlei Geschlechts, die im Besitz der

bürgerlichen Ehrenrechte und geschäftsfähig ist, erwerben, sofern sie zwei Bürgen aus den Reihen

der Vereinsmitglieder benennen kann und sich zur Beachtung dieser Satzungsbestimmungen bekennt.

Jugendliche ab 10 Jahre können Mitglied in der Jugendgruppe des Vereins werden. Eine Erklärung des

gesetzlichen Vertreters für Jugendliche nach dem BGB ist erforderlich. Die Sportausübung ist in der

Jugendordnung geregelt. Die Jugendmitgliedschaft endet mit der gesetzlich vorgeschriebenen

Volljährigkeit. Über den Aufnahmeantrag, der schriftlich einzureichen ist, entscheidet der Vorstand. Die

Namen der Aufgenommenen werden auf der Jahreshauptversammlung bekannt gegeben. Erhebt ein

Mitglied der Versammlung gegen den gesamten Aufnahmebeschluss des Vorstandes Einspruch, so

kann die Versammlung in geheimer Abstimmung mit Zweidrittel-Mehrheit den Vorstandsbeschluss

aufheben. Gründe für eine etwaige Ablehnung werden dem Bewerber nicht bekannt gegeben. Der

Beschluss einer Aufnahme ist nur rechtswirksam, wenn das aufzunehmende Mitglied die festgesetzte

Aufnahmegebühr und den Mitgliedsbeitrag für das laufende Jahr bezahlt hat. In der

Aufnahmegebühr

ist die Übergabe des Sportfischerpasses, der Vereinssatzung, des Fischereierlaubnisscheines und der

Fangliste enthalten. Als Mitgliedsausweis gilt der Verbandssportfischerpass. Der Pass bleibt Eigentum

des Vereins und muss beim Erlöschen der Mitgliedschaft unaufgefordert zurückgegeben werden.


§7 Ehrenmitglieder

Personen, die sich besonders um die Förderung des Sports innerhalb des Vereins verdient gemacht

haben, können auf Antrag des Vorstandes durch Beschluss der Jahreshauptversammlung zu

Ehrenmitgliedern ernannt werden. Das Auswahlverfahren ist in der Ehrenordnung geregelt.

Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch von der

Beitragszahlung befreit.



§ 8 Bürgen

Bürge für einen Antrag auf Mitgliedschaft kann jedes Vereinsmitglied über 21 Jahre werden, das eine

ununterbrochene Mitgliedschaft von mindestens 3 Jahren nachweisen kann. Die zwei erforderlichen

Bürgen für einen Antrag dürfen mit dem Antragsteller weder verwandt noch verschwägert sein und

müssen den

Antrag eigenhändig unterschreiben.


§ 9 Aufnahmegebühr und Beiträge

Für die Aufnahme ist eine Aufnahmegebühr zu zahlen, sowie ein jährlicher Beitrag. Die Höhe der

Gebühr und der Beiträge werden bei Bedarf von der Generalversammlung neu festgesetzt. Auf

Beschluss einer Mitgliederversammlung können Umlagen oder Extrabeiträge festgesetzt werden. Die

Beiträge werden im ersten Quartal eines Jahres bargeldlos per Teilnahme am Bankeinzugsverfahren

entrichtet. Bleibt ein Mitglied mit der Zahlung seiner Beiträge usw. 3 Monate im Rückstand und kommt

einer schriftlichen Aufforderung innerhalb eines weiteren Monats nicht nach, so wird dasselbe ohne

nochmalige Mahnung nach § 8 ausgeschlossen. Der Vorstand ist ermächtigt, in besonderen Härtefällen

Befreiung, Ermäßigung oder Stundung zu gewähren. Mitgliedern des Verbandes Deutscher

Sportfischer

und des DAV, die sich vorübergehend in der näheren Umgebung des Vereinssitzes aufhalten, kann die

Genehmigung zur Ausübung des Angelsports in den Vereinsgewässern unter Einhaltung der

gegebenen Bestimmungen

durch Ausstellung einer Gastkarte erteilt werden. Die Gebühren für die Gastkarten werden bei Bedarf

durch die Hauptversammlung festgesetzt. Gastkarten können nur befristet ausgestellt werden.

Zur Ausstellung von Gastkarten ist nur der

- erste Vorsitzende

- Kassenwart

- Vom ersten Vorsitzenden beauftragte Personen

ermächtigt.


§ 10 Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt:

a) durch natürliches Ableben

b) durch Austritt auf Grund einer schriftlichen Erklärung unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von

einem viertel Jahr jeweils zum 31.12. eines Jahres.

c) durch Ausschluss aus dem Verein auf Grund eines Beschlusses des Ehrenrates oder der

Mitgliederversammlung.

Durch das Erlöschen der Mitgliedschaft bleiben die auf Grund der bisherigen Mitgliedschaft zur

Entstehung gelangten Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein unberührt.


§ 11 Verlust der Mitgliedschaft, Ausschließungsgründe

Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Gesamtvorstand aus dem Verein ausgeschlossen

werden,

a) wenn die in § 14 vorgesehenen Pflichten der Vereinsmitglieder gröblich und schuldhaft verletzt

werden oder das Mitglied wegen eines Deliktes gegen das Fischerei-, Tierschutz oder

Naturschutzgesetz rechtskräftig verurteilt wurde.

b) wenn das Mitglied seinen dem Verein gegenüber eingegangenen Verbindlichkeiten, insbesondere

seiner Verpflichtung zur Beitragszahlung trotz schriftlicher Mahnung nicht nachkommt.

c) wenn das Mitglied den Grundsätzen der vorliegenden Satzung schuldhaft zuwiderhandelt,

insbesondere gegen die ungeschriebenen Gesetze von Sitte, Anstand und Sportkameradschaft grob

verstößt

d) sich durch Fischereivergehen und Übertretung strafbar gemacht hat oder gegen die Grundsätze der

Waidgerechtigkeit verstößt, andere dazu anstiftet, unterstützt oder solche Taten bewusst duldet

e) den Bestrebungen des Vereins oder des Verbandes zuwiderhandelt, durch sein Verhalten Anstoß

erregt oder das Ansehen des Vereins schädigt

f) die Mitgliedschaft zur Erlangung persönlicher Vorteile, z.B. durch Verkauf oder Tausch der Beute

ausnutzt Dem betroffenen Mitglied ist vor Fassung des Ausschließungsbeschlusses Gelegenheit zu

geben, sich in mündlicher Verhandlung vor dem Ehrenrat wegen des ihm zur Last gelegten Handelns

zu

rechtfertigen. Die Entscheidung ist dem Betroffenen mittels Einschreiben nebst Begründung

zuzustellen.


§ 12 Maßregelungen

Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Anordnungen des Gesamtvorstandes und der

Sportabteilung verstoßen, können nach vorheriger Anhörung vom Gesamtvorstand folgende

Maßnahmen verhängt werden:

a) Verweis

b) Angemessene Geldbuße

c) Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb

und den Veranstaltungen des Vereins

Der Bescheid über die Maßregelung ist mit Einschreibebrief zuzustellen.


§ 13 Rechte der Mitglieder

Die Vereinsmitglieder sind insbesondere berechtigt:

a) durch Ausübung des Stimmrechtes an den Beratungen und Beschlussfassungen der

Mitgliederversammlung teilzunehmen. Zur Ausübung des Stimmrechts sind nur Mitglieder über

18 Jahre berechtigt

b) die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der hierfür getroffenen Bestimmungen zu benutzen

c) an allen Veranstaltungen des Vereins, insbesondere an An-, Pokal-, Königsangeln sowie Abfischen

teilzunehmen sowie den Sport aktiv auszuüben

d) vom Verein einen angemessenen Versicherungsschutz gegen Sportunfall zu verlangen.


§ 14 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind insbesondere verpflichtet:

a) die Satzungen des Vereins, des Landessportbundes Niedersachsen e. V. der letzterem

angeschlossenen Fachverbände, soweit er deren Sportart ausübt, sowie auch die Beschlüsse der

genannten Organisationen zu befolgen

b) nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln

c) die durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegten Beiträge zu entrichten

d) sich an gemeinnützigen Arbeiten zur Schaffung und Erhaltung von Anlagen zu beteiligen

e) an allen sportlichen Veranstaltungen seiner Sportart nach Kräften mitzuwirken, zu deren Teilnahme er

sich zu Beginn der Saison verpflichtet hat

f) in allen aus der Mitgliedschaft zum Verein erwachsenen Rechtsangelegenheiten, sei es in Beziehung

zu anderen Mitgliedern des Vereins oder zu Mitgliedern der in § 1 Abs. 2 genannten Vereinigungen

ausschließlich dem im Verein bestehenden Ehrenrat bzw. nach Maßgabe der Satzungen der im § 1

Abs

. 2 genannten Vereinigungen, deren Sportgerichte in Anspruch zu nehmen und sich deren

Entscheidung

zu unterwerfen.


§ 15 Stimmrecht und Wählbarkeit

1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab vollendetem 18. Lebensjahr. Bei der Wahl des Jugendwartes

steht das Stimmrecht allen Mitgliedern des Vereins vom vollendeten 14. Lebensjahr an zu.

2. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung und der

Jugendversammlung als Gäste jederzeit teilnehmen.

3. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

4. Gewählt werden können alle volljährigen und voll geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.


§ 16 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:

a) Mitgliederversammlung

b) der Vorstand

c) die Fachausschüsse

d) der Ehrenrat

Die Mitgliedschaft zu einem Vereinsorgan ist ein Ehrenamt. Eine Vergütung

der Auslagen findet nur in der nachgewiesenen Höhe statt.



§ 17 Mitgliederversammlung

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung

2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet jährlich im ersten Quartal

eines statt.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 14 Tagen einzuberufen,

wenn es

a. der Vorstand beschließt oder

b. ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorsitzenden beantragt hat.

4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Gesamtvorstand. Sie geschieht durch

persönliches Anschreiben. Zwischen dem Tag des Anschreibens (Einladung) und dem Termin der

Versammlung muss eine Frist von mindestens 14 Tagen liegen. Die Einladung beinhaltet die

Tagesordnung.

5. Die Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung (JHV) erfolgt durch direktes Anschreiben

unter Nennung der Tagesordnung. Die Tagesordnung muss mindestens folgende Punkte enthalten:

a. Bericht des Vorstandes

b. Kassenbericht u. Bericht der Kassenprüfer

c. Entlastung des Vorstandes

d. Bestimmung der Beiträge für das kommende Geschäftsjahr (bei Bedarf)

e. Neuwahlen (turnusmäßig)

f. Beschlussfassung über vorliegende Anträge

g. Haushaltsplan

h. Aktivitäten-Programm

6. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder

beschlussfähig.

7. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder

gefasst.

Bei Stimmgleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Satzungsänderungen können

nur

mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen

werden.

8. Anträge können gestellt werden:

a. von den Mitgliedern

b. vom Vorstand

c. vom Ehrenrat


8.1 Über Anträge, die nicht schon in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der

Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens 8 Tage vor der

Versammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Später eingehende

Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit bejaht

wird. Das kann dadurch geschehen, dass die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei

Dritteln

der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließt, dass der Antrag als Dringlichkeitsantrag in

die

Tagesordnung aufgenommen wird. Ein Antrag auf Satzungsänderung kann nur dann als

Dringlichkeitsantrag behandelt werden, wenn die Dringlichkeit einstimmig beschlossen wurde.

9. Geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn mindestens drei stimmberechtigte Mitglieder es

beantragen.


§ 18 Mitarbeiterkreis

1. Zum Mitarbeiterkreis gehören

a. die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes

b. die Ressortleiter

c. die Kassenprüfer

d. der Ehrenrat



§ 19 Vorstand

1. Der Vorstand arbeitet

a. als geschäftsführender Vorstand, bestehend aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden

Vorsitzenden, dem Schatzmeister und Schriftführer.

b. als Gesamtvorstand, bestehend aus dem geschäftsführenden

Vorstand sowie den Ressortleitern

für

I. Freizeit- und Wettkampfsport

II. Gewässerbetreuung

III. Jugendsport

IV. Öffentlichkeitsarbeit

V. gesellige Veranstaltungen

2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Sie vertreten den

Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im

Innenverhältnis des Vereins darf der stellvertretende Vorsitzende seine Vertretungsvollmacht nur bei

Verhinderung

des 1. Vorsitzenden ausüben. Der Schriftführer verwaltet das Mitgliederverzeichnis, führt

Verhandlungsniederschriften und erledigt den gesamten Schriftverkehr des Vereins. Der Schatzmeister

verwaltet die Geldangelegenheiten des Vereins. Der Jahreshauptversammlung hat er Rechenschaft

abzulegen. Das verfügbare Barvermögen des Vereins ist bei einer Bank zu hinterlegen.

Die Abwicklung der Kassengeschäfte sind in der Finanzordnung geregelt.

Die Gewässerwarte sind in erster Linie für die Hege und Pflege des Fischbestandes sowie für die

Durchführung und Überwachung der in der Gewässerordnung niedergelegten Bestimmungen

verantwortlich.

Der Jugendwart hat die Aufgabe, die Jugendlichen zu waidgerechten Sportfischern zu erziehen, sie zu

schulen und im jugendpflegerischen Sinn zu betreuen.

Der Sportwart organisiert und leitet alle sportlichen Veranstaltungen und vertritt den Verein im Bereich

Wettkampfsport.

Die Öffentlichkeitsarbeit, d.h. Verbindung zu Behörden, Verbänden, Kommunen, Publikationsorganen

wird vom Pressewart durchgeführt. Er hat die Aufgabe der vereinsfördernden Imagepflege und schreibt

die Chronik des Vereins fort.

Der Veranstaltungswart organisiert und führt alle geselligen Veranstaltungen durch.

3. Der Jugendwart wird innerhalb der Hauptversammlung unter Einbeziehung der stimmberechtigten

jugendlichen Mitglieder gewählt. .

4. Der Gesamtvorstand leitet den Verein. Seine Sitzungen werden von dem Vorsitzenden geleitet. Er

tritt

zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder drei Vorstandsmitglieder es schriftlich

beantragen. Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Bei

Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der geschäftsführende Vorstand berechtigt, ein neues

Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.

5. Zu den Aufgaben des Gesamtvorstandes gehören:

a. die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Behandlung von Anregungen

des Mitarbeiterkreises

b. die Bewilligung von Ausgaben

c. Aufnahme Ausschluss und Maßregelungen von Mitliedern

6. Der geschäftsführende Vorstand ist für Aufgaben zuständig, die auf Grund ihrer Dringlichkeit einer

schnellen Erledigung bedürfen. Er erledigt außerdem Aufgaben, deren Behandlung durch den

Gesamtvorstand nicht notwendig ist. Der Gesamtvorstand ist über die Tätigkeit des geschäftsführenden

Vorstandes laufend zu informieren.

7. Der Vorsitzende, sein Vertreter, der Schriftführer und der Ressortleiter für Öffentlichkeitsarbeit haben

das Recht, an allen Sitzungen der Abteilungen und Ausschüsse beratend teilzunehmen.


§ 20 Ausschüsse

1. Der geschäftsführende Vorstand kann bei Bedarf und für spezielle Vereinsaufgaben Ausschüsse

bilden, deren Mitglieder vom geschäftsführenden Vorstand berufen werden.

2. Die Sitzungen der Ausschüsse erfolgen nach Bedarf und durch den Schriftführer im Auftrag des

zuständigen Leiters einberufen.




§ 21 Ehrenrat

Der Ehrenrat besteht aus einem Obmann und zwei Beisitzern sowie zwei Ersatzmitgliedern. Seine

Mitglieder dürfen kein anderes Amt im Verein bekleiden und sollen nach Möglichkeit über 40 Jahre alt

sein. Sie werden von der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.

Wiederwahl

ist zulässig.


§ 22 Aufgaben des Ehrenrates

Der Ehrenrat entscheidet mit bindender Kraft über Streitigkeiten und Satzungsverstöße innerhalb des

Vereins, soweit der Vorfall mit der Vereinszugehörigkeit in Zusammenhang steht und nicht die

Zuständigkeit eines Sportgerichts eines Fachverbandes gegeben ist. Er beschließt ferner über den

Ausschluss von Mitgliedern gem. § 8. Er tritt auf Antrag jedes Vereinsmitgliedes zusammen und

beschließt nach mündlicher Verhandlung, nachdem den Betroffenen Zeit und Gelegenheit gegeben ist,

sich wegen der erhobenen Anschuldigungen zu verantworten und zu entlasten.

Er darf folgende Strafen verhängen:

a. Verwarnung

b. Verweis

c. Aberkennung der Fähigkeit, ein Vereinsamt, zu bekleiden

mit sofortiger Suspendierung

d. Ausschluss aus dem Verein

Jede den Betroffenen belastende Entscheidung ist diesem schriftlich mitzuteilen und zu begründen.

Seine Entscheidung ist endgültig.


§ 23 Protokollierung der Beschlüsse

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des Vorstandes, der Ausschüsse sowie der Jugend-

u.

Abteilungsversammlungen ist jeweils ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und dem

von

ihm bestimmten Protokollführer am Schluss der Versammlung zu unterzeichnen ist. Das Protokoll muss

Angaben über die Zahl der Erschienenen, die gestellten Anträge und das Abstimmungsergebnis

enthalten. Gefasste Beschlüsse sind besonders hervorzuheben.


§ 24 Wahlen

1. Die Mitglieder des Gesamtvorstandes werden von der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von 4

Jahren gewählt. Zweijährig wird im Wechsel

a. der Vorsitzende, der Schatzmeister, der Gewässerwart I, der Jugendwart I, der Veranstaltungswart I

b. der stellvertretende Vorsitzende, der Schriftführer, der Gewässerwart II, der Pressewart, der

Sportwart, der Jugendwart II

gewählt. Wiederwahl ist unbegrenzt zulässig.

2. Wahlen dürfen nur dann durchgeführt werden, wenn sie satzungsgemäß anstehen, auf der

Tagesordnung vorgesehen und bei der Einberufung bekannt gegeben worden sind.

3. Wahlen sind grundsätzlich per Handzeichen und öffentlich in der satzungsmäßig vorgeschriebenen

Reihenfolge vorzunehmen, wenn die Versammlung nichts anderes beschließt.

4. Vor Wahlen ist ein Wahlleiter und mindestens zwei Helfer zu bestellen, die die Aufgabe haben, die

abgegebenen Stimmen zu zählen und zu kontrollieren.

5. Die Wahl wird geleitet

a. bei Wahl des Vorsitzenden durch den stellvertretenden Vorsitzenden

b. bei allen übrigen Wahlen vom Vorsitzenden

6. Vor dem Wahlgang hat der Wahlausschuss zu prüfen, ob die zur Wahl vorgeschlagenen Kandidaten

die Voraussetzungen erfüllen, die die Satzung vorschreibt. Ein Abwesender kann gewählt werden,

wenn

dem Wahlleiter vor der Abstimmung eine schriftliche Erklärung vorliegt, aus der die Bereitschaft, die

Wahl anzunehmen, hervorgeht.

7. Vor der Wahl sind die Kandidaten zu fragen, ob sie im Falle einer Wahl das Amt annehmen.

8. Das Wahlergebnis ist durch den Wahlausschuss festzustellen, dem Versammlungsleiter bekannt zu

geben und seine Gültigkeit ausdrücklich für das Protokoll schriftlich zu bestätigen.


§ 25 Kassenprüfer

Die von der Jahreshauptversammlung auf jeweils zwei Jahre zu wählenden (Wiederwahl unzulässig)

Kassenprüfer haben nach Absprache mit dem Kassenwart gemeinschaftlich eine ins Einzelne gehende

Kassenprüfung vorzunehmen, deren Ergebnis sie in einem Protokoll niederzulegen und dem ersten

Vorsitzenden mitzuteilen haben. Die Kassenprüfer berichten hierüber in der Jahreshauptversammlung.


§26

Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das

Vermögen der Körperschaft zu gleichen Teilen an den SV SW Bernshausen e.V. und an den SV

Seeburg e.V.


1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen

werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt

Auflösung des Vereins“ stehen.

2. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es

a. der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von drei Vierteln seiner Mitglieder beschlossen hat oder

b. von zwei Dritteln der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.

3. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder

anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von dreiviertel der erschienenen

stimmberechtigten Mitglieder beschlossen


Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 06.03.2014 auf der Versammlung

in Bernshausen genehmigt.